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By Nkechi Madubuko

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GeneRisk: Systemische Risiken der Gentechnik: Analyse vonUmweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft

Das Buch gibt einen Einblick in systemische Verknüpfungen, denen der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland unterliegen würde. Es thematisiert Verknüpfungen, die sich zwischen ökologischen und sozialen Systemzusammenhängen herstellen lassen. Bisherige Betrachtungen widmeten sich dem Thema entweder aus ökologischer Perspektive oder thematisieren (agrar-)politische Zusammenhänge.

Leistungsmessung stochastischer Dienstleistungsproduktionen

Marcel Rossmy untersucht, wie stochastische Dienstleistungsproduktionen beurteilt werden können. Er analysiert bekannte Leistungsmessungsverfahren auf ihre Eignung zur Bewertung stochastischer Produktionen und entwickelt eine zweistufige Methodik auf foundation der facts Envelopment research und der Erwartungsnutzentheorie.

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Tabelle 3: Migranten mit Hochschulabschluss nach Herkunftsland Herkunftsland Abschluss an Universität/Fachhochschule Afrika 10% Türkei 3,8% Griechenland 8,3% Italien 7,8% Deutschland 19% Quelle: Statistisches Bundesamt, Migration in Deutschland (2005: 101) Ein relevanter Teil der Migranten mit afrikanischer Herkunft hat Abitur und ein abgeschlossenes Studium. Der Anteil bei den afrikanischen Migranten liegt bei relativ hohen 10 Prozent. Bei Personen mit türkischem Migrationshintergrund liegt der Anteil mit Studium verhältnismäßig niedrig in Bezug auf die Gesamtanzahl von Personen mit Bildungsabschluss innerhalb der Gruppe.

276 30 1 Das Forschungsfeld: Gesellschaftliche Akzeptanz von Migranten 2426 auf 6336)22. Bundesinnenminister Schily sagte später dazu 1999: „die Grenze der Belastbarkeit durch die Zuwanderung sei überschritten“. Dieser politischen Untermauerung von Ausländerfeindlichkeit zum Trotz, fanden sich bundesweit tausende deutsche Bundesbürger zusammen, um sich mit den ausländischen Mitbürgern zu solidarisieren und sich von der zunehmenden Zahl ausländerfeindlicher Übergriffe zu distanzieren („Demonstration gegen Rechts“, Berlin 2006).

Dementsprechend stimmen ein Viertel (25,7 Prozent) der deutschen Bevölkerung der Aussage zu, dass Ausländer eine Bereicherung für die Kultur in Deutschland bedeuten (ALLBUS, 2006: 67). Diese Befragungsergebnisse demonstrieren, dass die Einstellungen der deutschen Bevölkerung gegenüber Ausländern oder Migranten seit Jahren nach wie vor als kritisch zu bezeichnen sind. Die Ergebnisse verdeutlichen ein Bild von fehlender Akzeptanz bei gut einem Drittel der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Eine aktuelle Studie zur Fremdenfeindlichkeit (Kleinert, 2004) belegt, dass sich diese Tendenzen in der Beliebtheit oder Ablehnung bestimmter Gruppen in den letzen 10 Jahren wenig verändert haben.

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